Hannibal beschließt den Kampf gegen Rom. Der berühmte Feldherr durchlebte eine außergewöhnliche Jugend - als Kind unter Soldaten. Unter der Führung seines Vaters lernte er das Kriegshandwerk. Acht Jahre nach dessen Tod übernimmt Hannibal im Alter von 26 Jahren die Führung der Armee. Als erstes Angriffsziel hat sich der durchtriebene General Sagunt auserkoren. Die unter römischer Schutzherrschaft stehende, wohlhabende Handelsstadt auf der Iberischen Halbinsel fällt nach achtmonatiger Belagerung in Hannibals Hände. Nach der Eroberung von Sagunt fordert eine römische Gesandtschaft in Karthago die Auslieferung des siegreichen Helden. Als das Ultimatum verweigert wird, erklärt die militärische Großmacht, erneut die Waffen sprechen zu lassen. Doch der zweite punische Krieg bringt Rom beinahe den Untergang und damit das Ende eines aufstrebenden Imperiums.
Hannibal gilt als einer der größten Feldherren der Antike. Und seine Mission vor über 2.200 Jahren hat bis heute nichts von Ihrer Faszination verloren: Um sich gegen das übermächtige Römische Reich zu wehren, zog er mit hunderttausend Soldaten und einem Mehrfachen an Tieren über die Alpen – mit zahlreichen Elefanten an der Spitze. Ein damals wie heute unmöglich scheinendes Unternehmen. Was zeichnete Hannibal aus? Wie gelang es ihm, sein Ziel in Norditalien zu erreichen? Die 53-minütige WDR-ARTE-Dokumentation „Hannibals Elefanten“ von Jörg Altekruse begibt sich auf die Spuren des außergewöhnlichen Mannes und gibt Antworten auf diese Fragen. In akribischer Rekonstruktion nähert sich der Film dem Menschen Hannibal, besucht die wichtigsten Stationen seines Lebens und lässt sein gigantisches Projekt lebendig werden: Gemeinsam mit einem Expeditionsteam und einer Tierherde macht sich der Filmemacher auf den Weg über die Alpen – angeführt von zwei Elefanten
Hannibal Punische Oorlog
Das Mittelalter ist Synonym für Aberglaube und Rückständigkeit, man denkt an Ritter, Tod und Teufel, an Pesthauch und Inquisition. Aber das "dunkle Zeitalter" hat nicht nur Schatten-, sondern auch Glanzseiten - das Mittelalter hat seinen schlechten Ruf zu Unrecht. Mit all den Klischees über diese angeblich so dunkle Epoche aufzuräumen, ist das Ziel des Vierteilers "Wege aus der Finsternis".
Die Gründung Karthagos im Jahre 814 v.Chr. war eines der wichtigsten Ereignisse der Geschichte. Es markiert den Beginn der karthagischen - oder auch punischen - Zivilisation. Doch wer waren die Karthager und wie lebten sie? In erster Linie waren sie grossartige Seeleute und geschickte Händler. So wurden die Karthager bald zu uneingeschränkten Herrschern des Mittelmeerraumes und sollten diese Monopolstellung auch für mehr als fünfhundert Jahre behalten.
Die dramatische Geschichte über das Bauwerk Kolosseum im Alten Rom. Um es zu errichten, benutzten die Römer bahnbrechende Technologie, die wir noch heute einsetzten, während das Geld für dieses monumentale Projekt ein Volk versklavte und einen Tempel zum Einsturz brachte. Die N24 Doku über die Männer, die es erschufen und diejenigen, die darin kämpften und starben.
In den Jahren um 60 v.Chr. steht die römische Republik, gelähmt durch übermächtige Feldherrn und politische Korruption, kurz vor ihrem Verfall. Im Imperium wütet ein grässlicher Bürgerkrieg, der Gewalt und Mord zum Gesetz der Straße erhebt. Zu dieser Zeit begibt sich ein ehrgeiziger Mann namens Julius Cäsar mit seinen Truppen auf einen brutalen Feldzug, der ihm innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht nur das Gebiet Gallien, sondern auch den ersehnten Ruhm im Staat verschaffen soll. Alle Versuche seiner aristokratischen Kontrahenten, ihn von seinem Vorhaben abzuhalten, schlagen nicht zuletzt wegen Cäsars listigem Verhandlungsgeschick fehl.
Der Film stellt in seinem ersten Teil das Kolosseum vor, das "achte Weltwunder, das Zentrum der Unterhaltung und der Gewalt in der Antike". Bei den Kämpfen auf Leben und Tod kamen insgesamt etwa 3oo.ooo Menschen um. Spannung, Nervenkitzel und Todesfurcht "jagten den Menschen wohlige Schauer über den Rücken". Die römischen Kaiser befriedigten die Sensationsgier der Massen. "Brot und Spiele" dienten als Mittel der Propaganda und der Politik.
Diese ZDF-Doku beleuchtet die Zeit zwischen Antike und Mittelalter, als Völkerwanderungsreiche das Erbe des römischen Imperium antraten, und besonders eines dieser Reiche: Das Reich der Merowinger...
Über tausend Jahre nach dem Niedergang Roms fielen die Heerscharen Napoleons in die Ewige Stadt ein, denn der siegestrunkene französische Feldherr betrachtete sich als Abkömmling der römischen Kaiser. Napoleon ließ sich seinerzeit mit einem Lorbeerkranz portraitieren - ganz so, als beherrsche Rom noch immer die Welt wie in der Antike. Als das Kolosseum 72 nach Christus gebaut wurde, lebten in Rom gut eine Million Menschen. Erst im 19. Jahrhundert erreichte mit London eine andere Stadt wieder eine vergleichbare Einwohnerzahl. Die Verkehrsverhältnisse waren derart katastrophal, dass Julius Cäsar tagsüber jedes Fuhrwerk untersagte, weshalb die Wagen abends über das Kopfsteinpflaster rumpelten, was vielen Anwohnern schlaflose Nächte bereitete. Um die vielen Probleme dieser Massenbevölkerung in den Griff zu kriegen, erdachten die Römer eine überzeugende Stadtplanung: ...
Comments