Rom und Karthago - einst die bedeutsamsten Mächte im Mittelmeerraum. Während die Punier, so hießen die Karthager bei den Römern, regen Handel betrieben, bezog das römische Imperium seine Stärke aus Eroberungen. Die punischen Kriege zogen sich mit Unterbrechung über fast 100 Jahre hin. Die erste bewaffnete Auseinandersetzung, ausgelöst durch Streitigkeiten auf Sizilien, begann im Jahr 264 v. Chr. Die Truppen der Römer waren zahlenmäßig überlegen und besser ausgerüstet. Im Jahr 241 v. Chr. bestimmten sie die Friedensbedingungen. Ein trügerischer Frieden, der nicht lange halten sollte.
Hannibal beschließt den Kampf gegen Rom. Der berühmte Feldherr durchlebte eine außergewöhnliche Jugend - als Kind unter Soldaten. Unter der Führung seines Vaters lernte er das Kriegshandwerk. Acht Jahre nach dessen Tod übernimmt Hannibal im Alter von 26 Jahren die Führung der Armee. Als erstes Angriffsziel hat sich der durchtriebene General Sagunt auserkoren. Die unter römischer Schutzherrschaft stehende, wohlhabende Handelsstadt auf der Iberischen Halbinsel fällt nach achtmonatiger Belagerung in Hannibals Hände. Nach der Eroberung von Sagunt fordert eine römische Gesandtschaft in Karthago die Auslieferung des siegreichen Helden. Als das Ultimatum verweigert wird, erklärt die militärische Großmacht, erneut die Waffen sprechen zu lassen. Doch der zweite punische Krieg bringt Rom beinahe den Untergang und damit das Ende eines aufstrebenden Imperiums.
Doku über Franken im Mittelalter
Das Mittelalter ist Synonym für Aberglaube und Rückständigkeit, man denkt an Ritter, Tod und Teufel, an Pesthauch und Inquisition. Aber das "dunkle Zeitalter" hat nicht nur Schatten-, sondern auch Glanzseiten - das Mittelalter hat seinen schlechten Ruf zu Unrecht. Mit all den Klischees über diese angeblich so dunkle Epoche aufzuräumen, ist das Ziel des Vierteilers "Wege aus der Finsternis".
Im Jahr 113 vor Christus erreicht Rom die Nachricht, dass die Kimbern und Teutonen auf dem Weg gen Süden seien. Es war die erste große Völkerwanderung der Germanen - Hungermarsch, Abenteuer und Kriegszug in einem. Fast 20 Jahre lang zogen sie über 7.000 Kilometer durch Europa, ehe die Teutonen in Südfrankreich und die Kimbern in der Po-Ebene besiegt wurden.
Die Völkerwanderung ist einer der legendärsten und faszinierendsten Stoffe in unserer Geschichte. Sie ist zu neuer Bedeutung gelangt, da moderne Historiker den Germanen einen entscheidenden Anteil an der Entstehung Europas beimessen. Es war wohl der Hunger, der die nomadischen Hunnen im Jahr 376 nach Christus aus den mongolischen Steppen vertrieb. 40 Jahre zog ihr Treck auf der Suche nach einer neuen Bleibe durch Europa: eine Irrfahrt durch die heutige Türkei und den Balkan. Vor ihnen flohen nicht nur die Westgoten, sondern auch die Vandalen. Erst die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern in Frankreich führte zum Rückzug der Hunnen.
Für Goten wie Römer war die Herrschaft des "Barbarenkönigs" Theoderich ein Goldenes Zeitalter. In Ravenna, der Hauptstadt des Ostgotenreichs, ließ er prächtige Kirchen und ein einzigartiges Mausoleum bauen. In Kärnten ließ der Archäologe Glaser über hundert Gräber einer Ostgotensiedlung freilegen und machte sensationelle Funde: Skelette mit künstlich verformten Schädeln. Die Geschichte des Frankenreiches begann mit der Taufe des Königs Chlodwig. Sie verhalf dem Christentum in Europa zum Durchbruch. Die Franken verstanden sich als Erben des römischen Imperiums, sie schufen das größte und beständigste Reich, das aus der Völkerwanderungszeit hervorging.
"Boudica's Treasures" laesst den Zuschauer live mitfiebern, wenn sich Archaeologen auf die Suche nach dem Besitztuemern der ersten Koenigin von England machen. Doch der Film ist weit mehr als eine Schatzsuche, denn er laesst die Zeit der Kelten plastisch wieder auferstehen. "Boudica's Treasures" erzaehlt die Geschichte der rebellischen Koenigin Boudica, die mit ihrem Heer die Roemer fast aus England vertrieben und somit beinahe den Lauf der europaeischen Geschichte geaendert haette.
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Die Schlacht bei Hemmingstedt Februar 1500 - Freiheitskampf um Dithmarschen
Die Große oder Schwarze Garde war aus einem Zusammenschluß verschiedener Söldnertruppen am Niederrhein entstanden, wo sich Habsburg, Frankreich, Städte und Fürsten um die burgundische Erbmasse schlugen. Es lag im Interesse der Landsknechte und ihrer Hauptleute auch nach Beendigung einer dieser zahllosen Fehden zusammenzubleiben und sich einen neuen Auftraggeber zu suchen. Bei größeren Unternehmungen schlossen sich mehrere Gruppen zusammen. In der Not suchten sie sich verschiedene Auftraggeber und fanden sich dann auch manchmal in feindlichen Lagern. Am besten war es allerdings geschlossen aufzutreten. Nur als große Gruppe konnte man gute Konditionen aushandeln und die kurzen Friedensperioden durch Raub und Erpressung überstehen
Auf dem Höhepunkt der römischen Macht, im Jahre 9 nach Christus, hatte der Cheruskerfürst Arminius Roms Truppen besiegt. Kaiser Tiberius soll gerufen haben: "Varus, Varus, wo sind meine Legionen?" Generationen von Archäologen haben das Schlachtfeld vergeblich gesucht. Heute graben sie an der richtigen Stelle, haben sie die Beweisstücke in der Hand: Eine versilberte Gesichtsmaske, Dolche, Bleigeschosse, Münzen. Nicht, wie vermutet, im Teutoburger Wald, sondern in Kalkriese bei Osnabrück wurden die römischen Legionen vernichtet.
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