Für Goten wie Römer war die Herrschaft des "Barbarenkönigs" Theoderich ein Goldenes Zeitalter. In Ravenna, der Hauptstadt des Ostgotenreichs, ließ er prächtige Kirchen und ein einzigartiges Mausoleum bauen. In Kärnten ließ der Archäologe Glaser über hundert Gräber einer Ostgotensiedlung freilegen und machte sensationelle Funde: Skelette mit künstlich verformten Schädeln. Die Geschichte des Frankenreiches begann mit der Taufe des Königs Chlodwig. Sie verhalf dem Christentum in Europa zum Durchbruch. Die Franken verstanden sich als Erben des römischen Imperiums, sie schufen das größte und beständigste Reich, das aus der Völkerwanderungszeit hervorging.
Auf dem Höhepunkt der römischen Macht, im Jahre 9 nach Christus, hatte der Cheruskerfürst Arminius Roms Truppen besiegt. Kaiser Tiberius soll gerufen haben: "Varus, Varus, wo sind meine Legionen?" Generationen von Archäologen haben das Schlachtfeld vergeblich gesucht. Heute graben sie an der richtigen Stelle, haben sie die Beweisstücke in der Hand: Eine versilberte Gesichtsmaske, Dolche, Bleigeschosse, Münzen. Nicht, wie vermutet, im Teutoburger Wald, sondern in Kalkriese bei Osnabrück wurden die römischen Legionen vernichtet.
Im Jahr 113 vor Christus erreicht Rom die Nachricht, dass die Kimbern und Teutonen auf dem Weg gen Süden seien. Es war die erste große Völkerwanderung der Germanen - Hungermarsch, Abenteuer und Kriegszug in einem. Fast 20 Jahre lang zogen sie über 7.000 Kilometer durch Europa, ehe die Teutonen in Südfrankreich und die Kimbern in der Po-Ebene besiegt wurden.
Am Morgen des 25. Oktober 1864 weht ein lebhaftes Lüftchen unter dem klaren Himmel des US-Bundesstaates Kansas. Gute Bedingungen für die Soldaten, die an der Grenze von Kansas und Missouri in eine der größten Kavallerie-Schlachten des US-Bürgerkrieges ziehen. THE HISTORY CHANNEL dokumentiert in dieser Folge der Reihe 'Die Geschichte auf der Spur' einen Kampf, der als die Schlacht am Mine Creek in die Geschichte einging.
Geld macht sexy. Geld bedeutet Macht. Doch der UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler warnt: "Unsere Demokratie ist tödlich bedroht.!". 3.000 Jahre nach seiner Erfindung zeigt das Geld sein wahres Gesicht: Unvorstellbare Geldmengen in den Händen einiger weniger bestimmen unser aller Leben. Es ist höchste Zeit, diese Entwicklung zu stoppen! Internationale Experten erklären Hintergründe, um den Blick auf unser Zahlungsmittel zu schärfen und Lösungen für die Zukunft aufzuzeigen.
- Das 3.Reich und die US-Industrie...Doku über die umfassende Zusammenarbeit zwischen Nazis und US-Industriellen, ohne die der Angriffskrieg und der Holocaust nicht möglich gewesen wäre.
Hannibal gilt als einer der größten Feldherren der Antike. Und seine Mission vor über 2.200 Jahren hat bis heute nichts von Ihrer Faszination verloren: Um sich gegen das übermächtige Römische Reich zu wehren, zog er mit hunderttausend Soldaten und einem Mehrfachen an Tieren über die Alpen – mit zahlreichen Elefanten an der Spitze. Ein damals wie heute unmöglich scheinendes Unternehmen. Was zeichnete Hannibal aus? Wie gelang es ihm, sein Ziel in Norditalien zu erreichen? Die 53-minütige WDR-ARTE-Dokumentation „Hannibals Elefanten“ von Jörg Altekruse begibt sich auf die Spuren des außergewöhnlichen Mannes und gibt Antworten auf diese Fragen. In akribischer Rekonstruktion nähert sich der Film dem Menschen Hannibal, besucht die wichtigsten Stationen seines Lebens und lässt sein gigantisches Projekt lebendig werden: Gemeinsam mit einem Expeditionsteam und einer Tierherde macht sich der Filmemacher auf den Weg über die Alpen – angeführt von zwei Elefanten
Vor ueber 700 Jahren kam die Pest nach Europa kam und raffte zwei Drittel der Bevoelkerung dahin. Die Geschichte des Schwarzen Tods begann im Jahre 1347 auf der Halbinsel Krim. Um die Einwohner die Stadt zu vertreiben, warfen mongolische Soldaten ihre Pesttoten ueber die Stadtmauern von Kaffa. Die italienischen Kaufleute und Soldaten, die sich in Kaffa aufhielten, eilten zum Hafen und nahmen Kurs auf Sueditalien - mit dabei unbemerkte, toedlic... Vor ueber 700 Jahren kam die Pest nach Europa kam und raffte zwei Drittel der Bevoelkerung dahin. Die Geschichte des Schwarzen Tods begann im Jahre 1347 auf der Halbinsel Krim. Um die Einwohner die Stadt zu vertreiben, warfen mongolische Soldaten ihre Pesttoten ueber die Stadtmauern von Kaffa. Die italienischen Kaufleute und Soldaten, die sich in Kaffa aufhielten, eilten zum Hafen und nahmen Kurs auf Sueditalien - mit dabei unbemerkte, toedliche Gaeste: die Pestbakterien.
Eigentlich hat es "die Germanen" nie gegeben. Der römische Feldherr Julius Cäsar erfindet diese Sammelbezeichnung für höchst unterschiedliche Stämme, die nördlich des Römischen Reiches lebten, - vermutlich um seinen Ruhm als Feldherr im Gallischen Krieg zu erhöhen. Seit diesem Zeitpunkt stößt das kriegerische Volk in den Wäldern Mitteleuropas bei den Römern auf großes Interesse. So machen sich einige in die Siedlungsgebiete der "Barbaren" auf und berichten von deren Leben.
Von ihren roemischen Zeitgenossen wurden die Hunnen als "Geisel Gottes" bezeichnet. Noch heute ist das Schreckgespenst der unzivilisierten und brutalen Reiterscharen verbreitet, die andere Voeker pluenderten und unterjochten. Doch wer waren diese Krieger wirklich, die mit ihrem Zug von der asiatischen Steppe nach Westen eine Voelkerwanderung ausloesten und das west- und ostroemische Reich in eine tiefe Krise stuerzten? Mit neuen Forschungsergebnisse laesst sich beweisen, dass die Hunnen weit mehr als wilde Barbaren waren. Die Verwaltung und stetige Vergroesserung ihres riesigen Reiches erforderte nicht nur Kampfeswillen, sondern auch politische und diplomatische Faehigkeiten. Im Mittelpunkt des Films steht der Mythos, der die Steppenkrieger bis heute umgibt. Aufwaendige Inszenierungen und Erlaeuterungen von renommierten Historikern fuehren ins 5. Jahrhundert zurueck. Ausserdem beschreibt der Film die Lebensgeschichte zweier Kriegsherren: die Geschichte von dem Hunnenkoenig Attila und dem roemischen General Aetius, die auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden waren.
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