Eineinhalb Jahrhunderte Forschung, die zur Erkenntnis fuÌhrte, dass der Mensch vom Affen abstammt, werden in dieser Produktion von HISTORY zusammengefasst. Dieses Bewusstsein hat das Selbstbild des Menschen und das VerstaÌndnis unserer Vergangenheit erheblich veraÌnderten. Die Helden dabei sind die Forscher, die in langwieriger und muÌhevoller Kleinarbeit, meist in unwirtlichen Gegenden, die Wahrheit nach und nach zusammen puzzelten. Die Entdeckungen werden in aufschlussreichen Rekonstruktionen ihrer Expeditionen und mittels spannender Blicke auf die LebensablaÌufe der Urzeit-Menschen gezeigt. Diese Dokumentation praÌsentiert die erstaunlichen Fakten, die wilden Theorien und die uÌberwaÌltigenden SchluÌsse, die die ersten Wissenschaftler, die sich mit unserer Vorfahren beschaÌftigten, zutage foÌrderten.
die herren der eiszeit
Der Mensch entwickelt sich weiter Lange glaubte man, die biologische Evolution des Menschen sei abgeschlossen. Wissenschaftler in Schweden haben jedoch herausgefunden: Ob jemand an Diabetes leidet, hänge davon ab, ob der GroÃvater im Ãberfluss lebte. Bestimmt unsere Lebenssituation das Erbgut?
Am 24. August 2006 verschwand ein Planet aus unserem Sonnensystem: Pluto wurde per Beschluss zum Zwergplaneten degradiert. Mit dieser Entscheidung wollte die International Astronomical Union (IAU) einen Schlusspunkt unter eine jahrelange Debatte setzen. Doch die Pluto-Freunde nehmen den Abstieg des kleinsten Planeten in die zweite Liga nicht hin und machen mobil. Dieser Film zeigt die Geschichte von der abenteuerlichen Entdeckung Plutos durch einen Amateurastrologen bis zur aktuellen Diskussion um den Status des ehemaligen Planeten. Er ist der Außenseiter unseres Sonnensystems: Pluto, ein Planet, vierzigmal weiter von der Sonne entfernt als die Erde - und nur ein 1/500 so groß. Keine NASA-Sonde hat ihn je angesteuert, und lange existierte nur ein etwas unscharfes Foto vom 9. Planeten unseres Sonnensystems. Trotzdem war der kosmische Winzling ein fixer Bestandteil unseres Universums.
Vor 42.000 Jahren lebte im Rheintal ein junger Neandertaler. Seine Artgenossen erfanden erstaunliche Materialien und Werkzeuge, verteidigten sich gegen gigantische Feinde und entwickelten eine eigene, uns immer noch weitgehend unbekannte Kultur. Der Urgeschichtsforscher Ralf Schmitz versucht durch ein großangelegtes Forschungsprojekt die letzten Rätsel des Neandertalers zu lösen.
Sie waren riesig, blitzschnell und toedlich: Flugsaurier. Lange, bevor es Voegel gab, beherrschten sie den Himmel, und das ueberaus erfolgreich - ueber 150 Millionen Jahre. In diesem Zeitraum entwickelten sie eine enorme Artenvielfalt. Waehrend die kleinsten Formen nicht groesser als Spatzen waren, erreichten die groessten Vertreter die Ausmasse eines Kampfflugzeuges. Doch ihre AEra endete abrupt - nur eines der Mysterien um die "Pterosauria". Als das erste Flugsaurierfossil im 18. Jahrhundert in Sueddeutschland gefunden wurde, staunte der Naturforscher Cosimo Collini nicht schlecht. Die Haende dieser Kreatur bestanden aus drei kurzen Fingern und einem vierten, der zehnmal so lang war. Erst Jahre spaeter wurde klar, dass diese ueberlange Konstruktion dieStuetze einer Flughaut darstellte, die das Tier zum Fliegen befaehigte. Seitdem belegten zahlreiche Fossilfunde rund um den Globus die Verbreitung der Pterosauria, doch Aufstieg, Herrschaft und Untergang dieser Giganten waren der Wissenschaft lange ein Raetsel. Neueste Untersuchung zeigen die Riesen nun in einem anderen Licht. Sie waren keineswegs "Prototypen", die mehr schlecht als recht durch die Luft glitten. Im Gegenteil - die Flugkuenste der Urtiere waren perfekt, ihre Manoevrierfaehigkeit nahezu akrobatisch. Ein hoch effizientes Kreislaufsystem mit konstanter Koerpertemperatur, kombiniert mit einem ultraleichten Skelett und einer aeusserst flexiblen Flugmembran waren dafuer die Voraussetzungen. Erstmals wollen nun Spezialisten aus ganz unterschiedlichen Disziplinen gemeinsam einen Flugsaurier rekonstruieren, der fliegen kann. Palaeontologen, die sich normalerweise mit Fossilien befassen, bringen ihr Fachwissen ebenso ein wie Ingenieure, die sonst Segelboote bauen. Der Film begleitet eine abenteuerlich Expedition in die Mongolei zu einem neuen Flugsaurier-Fund. Modernste Computeranimationen (etwa 20 Prozent der Produktion) erwecken die Urtiere wieder zum Leben. Quetzalcoatlus beispielsweise war mit einer Spannweite von ueber zehn Meternda
Diese Dokumentation von HISTORY begibt sich auf eine Reise zurueck in die Vergangenheit der Menschheit, in das Jahr 28.000 vor Christus. Der Alltag ist vom Kampf ums Ueberleben gepraegt. Mit dem Einzug des Hoehe- punktes der letzten Eiszeit wird der Planet von eisigen Temperaturen ueberzogen. In Europa reichen die arktischen Gletscher in suedlicher Richtung bis London und sogar Berlin. Unter diesen Bedingungen stellen Hoehlen den sichersten Ort des Rueckzugs dar. Auf dem europaeischen Kontinent ringen zwei verschiedene Spezies des Urmenschen um ihr Ueber- leben: Der Neandertaler und der Cro-Magnon-Mensch. Die Neandertaler besitzen eine kleine, staemmige Figur und ihr Koerper zeugt von roher Kraft. Sie sind die geborenen Jaeger und haben sich gut an die vor- herrschende Kaelte angepasst. Jedoch fehlt ihnen das Verstaendnis fuer Technik und die Faehigkeit zu abstrahieren. In Ausnahmesituationen schrecken sie selbst vor Kannibalismus nicht zurueck. Dem Neandertaler gegenueber steht der denkende Cro-Magnon-Mensch, ein Vorfahr des heutigen Homo sapiens - intelligenter, aber auch koerperlich schwaecher. Er hat lange, duenne Gliedmassen, weniger Koerperbehaarung, feinere Gesichtszuege und hat sich insgesamt weniger an die kalten Temperaturen angepasst. Ausserdem ist der Cro-Magnon-Mensch relativ schmerzempfind- lich. Auch wenn er nicht die physische Kraft des Neandertalers besitzt, hat er dafuer ein ausgepraegtes Urteilsvermoegen. Wir befinden uns mitten in einem 10.000 Jahre andauernden Wettstreit zwischen zwei ver- schiedenen Spezies die um die Vorherrschaft ringen. Diese exklusive Dokumentation zeigt die neusten Forschungsergebnisse aus den Fachge- bieten der Anthropologie, der Archaeologie und der Genetik. Der Zu- schauer erhaelt einen Einblick in das weltweit erste Neandertaler- Genomprojekt, das sich derzeit in der Entwicklung befindet und Wis- senschaftlern ermoeglicht die Frage zu beantworten, ob sich diese zwei Urzeit-Spezies jemals miteinander vermischt haben.
Vom Homo ergaster, der vor 1,7 Mio. Jahren in Afrika auftauchte bis hin zu den Paläo-Indianern, die vor 11 000 Jahren in Nord-Amerika lebten. Wie schützten sich die Menschen? Wie sorgten sie vor? Welche technischen Entwicklungen ermöglichten den Aufstieg in der Nahrungskette nach ganz oben? Und wie erlangten wir die Vorherrschaft über die Natur? Herrschaft über die Bestien Europa vor 12000 Jahren. Die große Eiszeit geht allmählich zu Ende. Noch immer kämpfen die Menschen ums blanke Überleben, noch immer wird die Welt, die sie bewohnen von gewaltigen Raubtieren beherrscht. Doch schon bald wird Homo sapiens diesen Planeten prägen
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