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Vier Vertreter von Christentum, Judentum, Islam und Atheismus waren sich bei einer ZDF-Diskussionsrunde am Sonntag einig, dass sich die Anhänger der verschiedenen Glaubensrichtungen mit Respekt in einem Dialog begegnen sollten. Das war allerdings schon fast die einzige Ãbereinstimmung. Die aufgezeichnete Sendung wird in der Nacht zum Freitag, den 23. Mai, ausgestrahlt.
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Wie beschreiben Christen und Muslime ihren Gott? Wie sieht der Himmel in beiden Religionen aus und welche Rolle spielen Frauen dort? Wie sehen Christen den Propheten Mohamed und welche Rolle spielt Jesus im Islam? Nicht nur in der theologischen Debatte, sondern auch in der Praxis des Lebensalltags gehen Christen und Muslime meist achtlos aneinander vorbei. Dabei gibt es zahlreiche Fragen, die jeden betreffen, der es ernst meint mit Integration und Zusammenleben.
Ein abwechslungsreicher Beitrag zum 1. Mai. :-)
Pierre Vogel trägt ganz traditionell einen langen Kaftan und ein gehäkeltes Käppchen, betet fünf Mal am Tag und hat eine Frau geheiratet, die ihm Freunde in der Moschee ausgesucht haben. Er ist vor sieben Jahren zum Islam konvertiert und reist seitdem als Prediger durchs Land; strenggläubig ist noch eine zurückhaltende Bezeichnung für den 29-Jährigen. Lale Akgün sitzt für die SPD im Bundestag, besucht auf Highheels das türkische Stadtteilfest in ihrem Kölner Wahlkreis und tritt vehement für ein Kopftuchverbot in deutschen Schulen ein. Als Neunjährige mit ihren Eltern aus der Türkei nach Deutschland eingewandert, ist die promovierte Psychologin und Bundestagsabgeordnete heute ein Musterbeispiel für gelungene Integration.
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Giordano Bruno, eigentlich Filippo Bruno (* Januar 1548 in Nola; â 17. Februar 1600 in Rom) war ein italienischer Dichter und Philosoph. Er wurde wegen Ketzerei und Magie zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Im Jahr 2000 erklärten der päpstliche Kulturrat und eine theologische Kommission die Hinrichtung Giordano Brunos für Unrecht.
Nach dem Bestseller âAbgezockt und totgepflegtâ über die Zustände in der deutschen Pflege hat sich Markus Breitscheidel diesmal in das Räderwerk der Zeitarbeit begeben. Der WDR hat eine 45-minütige Doku daraus gemacht. Wie seinerzeit Günter Wallraff in der Stahlindustrie (âGanz untenâ) lernt Breitscheidel die düstersten Winkel eines Gewerbes kennen, das ausnutzt und diskriminiert. Sein Buch zur Doku soll den Namen âArm durch Arbeitâ tragen.
Die Route 66 verlaeuft durch acht US-Bundesstaaten auf einer Laenge von fast 4000 Kilometern von Chicago nach Los Angeles. Sie war immer mehr als nur eine Aneinanderreihung von trassenabschnitten. Diese Strasse symbolisiert eine zentrale Idee des amerikanischen Traums - etwas Besseres hinter dem Horizont zu finden. Heute ist die Route 66 stillgelegt, nur Ueberreste von der Strasse, den Bruecken und den verlassenen Attraktionen am Strassenrand sind noch vorhanden. Aber in diesen Ueberbleibseln sind fruehe Beispiele innovativer Technologien enthalten. In den 70er Jahren wurde das meiste der alten Route 66 durch so genannte Super-Highways ersetzt. Interessanterweise, war eine der ersten modernen Autobahnen, die in den spaeten 30er Jahren fertig gestellt wurden, das Endsegment der Route 66 und zwar an der Stelle, wo die Strasse Los Angeles und schliesslich den Pazifik erreicht. Der "Arroyo Seco Parkway", wie dieses Stueck genannt wird, hatte bereits viele konstruktionstechnische Elemente einer modernen Autobahn, wie eine bauliche Trennung in der Mitte, unter- und ueberirdische Kreuzungen und Auffahrten. 1985 existierte die Route 66 offiziell nicht mehr laenger, ausser als stillgelegte und verlassene Landstrasse. Aber es bleibt eine Fahrstrecke für nostalgische Reisende, die eine schlichtere und abenteuerlichere Epoche wieder einfangen moechten.
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