In den Tiefen...
In den vielen Millionen Jahren seiner Isolation konnte sich in Australien eine ganz besondere Flora und Fauna entwickeln. In der juengsten Vergangenheit wurde jedoch durch unueberlegte Eingriffe des Menschen das oekologische Gleichgewicht des Landes empfindlich und nachhaltig gestoert. Nun sucht man nach Methoden, den angerichteten Schaden so weit wie moeglich zu begrenzen. Als vor mehr als 200 Jahren die ersten Europaeer australischen Boden betraten, machten ihnen das eigenartige Klima und die merkwuerdigen Tiere und Pflanzen stark zu schaffen. Daher importierten sie Tiere aus ihrer alten Heimat und versuchten, das Land nach dem Vorbild ihrer Heimat umzugestalten. Auf die australische Tierwelt und ihr empfindliches oekologisches Gleichgewicht hatte dies verheerende Auswirkungen. Die einst zu Sportzwecken eingefuehrten Fuechse tragen in grosser Zahl zur Ausrottung einheimischer Beuteltiere bei. Viele einst importierte aber dann entlaufene Hausschweine ziehen inzwischen als marodierende Gruppen durch weite Regionen und zerstoeren durch staendiges Suhlen empfindliche Sumpfgebiete, die fÃÂür einheimische Arten ueberlebenswichtig sind, und importierte europaeische Honigbienen konkurrieren mit einheimischen Bienenarten. Die aus Suedamerika stammende, hochgiftige Aga-Kroete, die zur Bekaempfung von Ungeziefer eingefuehrt worden war, erfuellte ihren Zweck nicht. Ganz im Gegenteil: Ungehindert zieht sie seitdem durchs Land und vergiftet alle Tiere, die ihr zu nahe kommen. Hinzu kommt, dass durch die Ueberbewirtschaftung des Bodens einige Arten allmaehlich ganz verschwinden. Einige Wissenschaftler sprechen bereits davon, dass jede fuenfte einheimische Vogelart mittlerweile vom Aussterben bedroht ist.
Im Land des Eukalyptus
Das heisse Herz...
Tropische Regenwaelder, hitzeflirrende Wuesten, unberuehrte Schneefelder...
Mao regierte China dreissig Jahre lang. Er wurde im eigenen Land wie ein Gott und von Millionen Menschen als revolutionaeres Idol verehrt. Wie kam es, dass ein Bauernsohn aus einer isolierten Provinz im chinesischen Hinterland (eines der abgelegensten Gebiete des Landes) es schaffte, zum unbestrittenen Herrscher der bevoelkerungsreichsten Nation der Welt zu werden, mit einer Aura und Macht, wie sie den groessten Kaisern Chinas wuerdig gewesen waere?
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BR - Inseln am Ende der Welt, Wundersames Tasmanien
Tasmanien hat eine enorm reiche Tierwelt. Das hat mehrere Gruende: Zum einen bietet die Insel rund um das Jahr ausreichend Nahrung. Zum anderen ist das Land mit knapp 400.000 Einwohnern nur schwach besiedelt. AuÃÂerdem fehlen die groÃÂen Fressfeinde, da sie vom Menschen weitgehend ausgerottet wurden.
Die Dokumentation zeigt die zum Teil schockierende Wirklichkeit in den Labors der Reproduktionsmediziner. - Seit die Medizin das "Wunder der Menschwerdung" jederzeit im Reagenzglas inszenieren kann, ist Mutterschaft: abgekoppelt von natuerlichen Zyklen: offenbar jederzeit moeglich. Aber die Reproduktionsmedizin kann auch Wuensche erfuellen, zum Beispiel den taubstummer Eltern, die ein taubstummes Kind haben wollen. Oder eine zwergwuechsige Frau moechte ein Kind, das nicht groesser wird als sie selbst. Die Realisierung dieses Wunsches scheiterte nur, weil die zustaendige Krankenkasse die Kosten nicht uebernehmen wollte. Auch der Liebesakt wird auf dem Weg zur Elternschaft womoeglich bald ueberfluessig: Sperma aus Knochenmark und eine kuenstliche Gebaermutter sind die neuesten Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin.
Moebel aus dem Urwald
Tigerottern gehoeren zu den giftigsten Schlangen der Welt. Sie sind 80 mal giftiger als Klapperschlangen. Ein Mensch, der von ihnen gebissen wird, ueberlebt die naechste halbe Stunde nicht. Die Tigerottern von Chappell Island in Australien sind berüchtigt. Sie sind die groessten ihrer Art, doppelt so groà wie ihre Verwandten in anderen Regionen. Es gibt so viele Schlangen auf dieser Insel, dass sich die Menschen von ihr fernhalten. Die Insel ist zur Legende geworden.
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