Gas, Gas! Das ist der Schreckensruf in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges. Seit dem 22. April 1915, als die Deutschen im flandrischen Ypern erstmals Gas gegen den Feind einsetzen, ist die Chemie-Waffe das Synonym für Angst, Grauen und Leid im Krieg.
Verdun, dieser Name ist noch heute der Inbegriff für das Grauen des Ersten Weltkriegs. Die bittere Bilanz der Kämpfe, die sich über mehr als ein halbes Jahr hinziehen: 750.000 Tote und Verwundete, junge Soldaten, die von ihren Generälen in die erste Materialschlacht der Geschichte geschickt werden.
Der Erste Weltkrieg wird nicht nur an der Front geführt. Luftangriffe, Vertreibung, Blockade, Hunger: Die Heimat wird zum Schlachtfeld. Zum ersten Mal in der Geschichte ist die Zivilbevölkerung total in einen Krieg einbezogen.
Verdun, dieser Name ist noch heute der Inbegriff für das Grauen des Ersten Weltkriegs. Die bittere Bilanz der Kämpfe, die sich über mehr als ein halbes Jahr hinziehen: 750.000 Tote und Verwundete, junge Soldaten, die von ihren Generälen in die erste Materialschlacht der Geschichte geschickt werden.
"Das Werk, das uns die Feinde übergaben, ist, soweit es die Franzosen diktiert haben, ein Monument pathologischer Angst und pathologischen Hasses, soweit es die Angelsachsen diktiert haben, ein Werk raffinierter und brutaler Kapitalisten-Politik. Das Schamlose an ihm finde ich nicht das Niedertreten eines tapferen Gegners, sondern darin, dass von Anfang bis Ende alle diese erniedrigenden Bedingungen unter dem Gesichtspunkt der gerechten Strafe gestellt werden, während sie ihrem Inhalt nach jede Scham vor dem Begriff der Gerechtigkeit vermissen lassen." [...]
1:30:45
SpiegelTvSpecial - Das Todeslabyrinth - Der Krieg im Schuetzengraben
15 Millionen Opfer soll der Erste Weltkrieg gefordert haben. Das schreckliche Gemetzel dauerte mehr als vier Jahre und veränderte Europa für immer. 20 Millionen Soldaten kämpften in einem Labyrinth aus Schützengräben - ein gigantisches Grabensystem, eine 24.000 Kilometer lange Kampfzone. Das Leben in den Schützengräben war grausam.
Der "1. Weltkrieg" am Anfang des 20. Jahrhunderts bezog zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte ganze Kontinente mit ein und wurde zu Lande, zu Wasser und in der Luft ausgefochten. Nie hatte ein Krieg so gewaltige Auswirkungen weit jenseits der Schlachtlinien, nie hatte ein Krieg Menschen, Laender und Nationen so veraendert. Mehr als neun Millionen Menschen verloren ihr Leben. Der "1. Weltkrieg" war Europas erster Selbstmordversuch.
49:07
Schlachtfelder des 2. Weltkriegs - Die Panzerschlacht von Kursk
Trotz Stalins Friedensangebot griff Adolf Hitler im Frühsommer 1943 die übermächtige Sowjetunion an. Am 5. Juli begann die Schlacht um Kursk, bei der Hitler die sowjetischen Truppen einkreisen wollte. Doch die russischen Generäle Schukow und Vasilvevsky waren ebenso gut vorbereitet. So entwickelte sich die Schlacht um Kursk zur größten Panzerschlacht des Zweiten Weltkrieges.
ww1
Mehrfach in den vergangenen fuenf Jahrzehnten stand die Welt vor der Gefahr, dass der kalte in einen heissen Krieg umschlagen und die nukleare Apokalypse ausloesen koennte. Was waere gewesen, wenn es Ende der achtziger Jahre statt einer friedlichen Revolution in Deutschland zu einer militaerischen Eskalation, zu einem erst konventionellen, dann atomaren Schlagabtausch zwischen NATO und Warschauer Pakt gekommen waere? Anlaesse und Vorwaende haette es genug gegeben. Wir erinnern uns noch an die Erleichterung, die wir im Oktober 1989 empfunden haben, als die Sowjetpanzer in der DDR in den Kasernen blieben.
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