Gas, Gas! Das ist der Schreckensruf in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges. Seit dem 22. April 1915, als die Deutschen im flandrischen Ypern erstmals Gas gegen den Feind einsetzen, ist die Chemie-Waffe das Synonym für Angst, Grauen und Leid im Krieg.
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Doku - Der Erste Weltkrieg 01 - Mythos Tannenberg - Der Krieg Im Osten.avi
August 1914. Wenige Tage nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs drucken die Zeitungen des Kaiserreiches erschreckende Nachrichten. Die Russen sind an der östlichen Landesgrenze durchgebrochen und stehen nun auf deutschem Boden: in Ostpreußen.
Der Erste Weltkrieg wird nicht nur an der Front geführt. Luftangriffe, Vertreibung, Blockade, Hunger: Die Heimat wird zum Schlachtfeld. Zum ersten Mal in der Geschichte ist die Zivilbevölkerung total in einen Krieg einbezogen.
"Das Werk, das uns die Feinde übergaben, ist, soweit es die Franzosen diktiert haben, ein Monument pathologischer Angst und pathologischen Hasses, soweit es die Angelsachsen diktiert haben, ein Werk raffinierter und brutaler Kapitalisten-Politik. Das Schamlose an ihm finde ich nicht das Niedertreten eines tapferen Gegners, sondern darin, dass von Anfang bis Ende alle diese erniedrigenden Bedingungen unter dem Gesichtspunkt der gerechten Strafe gestellt werden, während sie ihrem Inhalt nach jede Scham vor dem Begriff der Gerechtigkeit vermissen lassen." [...]
Verdun, dieser Name ist noch heute der Inbegriff für das Grauen des Ersten Weltkriegs. Die bittere Bilanz der Kämpfe, die sich über mehr als ein halbes Jahr hinziehen: 750.000 Tote und Verwundete, junge Soldaten, die von ihren Generälen in die erste Materialschlacht der Geschichte geschickt werden.
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SpiegelTvSpecial - Das Todeslabyrinth - Der Krieg im Schuetzengraben
15 Millionen Opfer soll der Erste Weltkrieg gefordert haben. Das schreckliche Gemetzel dauerte mehr als vier Jahre und veränderte Europa für immer. 20 Millionen Soldaten kämpften in einem Labyrinth aus Schützengräben - ein gigantisches Grabensystem, eine 24.000 Kilometer lange Kampfzone. Das Leben in den Schützengräben war grausam.
1918 kehrte der französische Soldat Anthelme Mangin aus deutscher Kriegsgefangenschaft zurück - hne Erinnerung an seine Vergangenheit. Das Medieninteresse war groß: 1922 veröffentlichten mehrere französische Zeitungen sein Bild. Damit begann ein Gerichtsmarathon, mehrere Familien wollten ihn als einen vermissten Angehörigen wiedererkennen. Doch da seine Identität nie geklärt werden konnte, starb er 1942 arm und vereinsamt.
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Anfang 2002 stießen Bauarbeiter im Stadtzentrum von Vilnius auf ein Massengrab mit den Überresten von mehr als 3000 Männern und Frauen. Historiker und Archäologen identifizierten die Toten als Angehörige der französischen Grande Armée, die im Herbst 1812 auf ihrem Rückzug aus Russland fast völlig ausgelöscht wurde. Die jetzt abgeschlossene Untersuchung in Vilnius erlaubt neue und zum Teil überraschende Rückschlüsse auf den gesundheitlichen Zustand und die Zusammensetzung der Napoleonischen Truppen. Aufgrund der neuen wissenschaftlichen Ergebnisse rekonstruiert ZDF-History den verlustreichsten Rückzug der Militärgeschichte, dem auch mehr als 20.000 Deutsche zum Opfer fielen.
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