Der Dokumentarfilm ist eine Spurensuche anhand der Lebensstationen von Rudolf Rocker. Dieser wurde 1873 in Mainz geboren. 20 Jahre später emigrierte er nach London wo er sich nicht nur der radikalen, jiddischen, Arbeiterbewegung anschloß, sondern auch seine Lebensgefährtin Milly Witkop kennen lernte. Während des ersten Weltkriegs wurde er als "Alien Enemy" interniert. 1919 kehrt er zusammen mit Milly nach Deutschland zurück und wird hier zur treiben Kraft des entstehenden Anarcho-Syndikalismus. 1922 war er maßgeblich an der Gründung der anarcho-syndikalistischen "Internationalen ArbeiterInnen-Assoziation beteiligt. Nach vergeblichem Kampf gegen die Nazis gelang ihm 1933 die Flucht in die USA, wo er bis zu seinem Tode 1958 aktiv blieb und sowohl die Revolution in Spanien als auch die Reorganisation der "Freiheitlichen SozialistInnen" ab 1945 in Deutschland unterstützte. http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Rocker
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