Mesopotamien gilt als die Wiege der Zivilisation. Vor über 12000 Jahren zählten die Bewohner des Zweistromlandes zu den ersten Menschen, die das unstete Leben als Jäger und Sammler aufgaben und sesshaft wurden. Viele Arten heutiger Nutzpflanzen und Haustiere gehen auf Domestizierungen aus jener Zeit zurück.
Folge 8: Der Aufbau der Atmosphäre Wir Leben auf dem Boden eines Luftmeeres der Atmosphäre. Warum hat unsere Erde eine Atmosphäre Warum fällt sie uns nicht auf den Kopf Welche Naturgesetze regulieren sie
Petra, die Stadt aus Fels, ist der erste spektakuläre und rätselhafte Ort, den das Team um Guillaume Hecht und Valérie Girié für seine Serie Die Wunder vergangener Zivilisationen besuchte. Die einzigartige Ansiedlung der Antike gilt als Naturwunder und gleichzeitig als das archäologische Juwel Jordaniens. Die Reise beginnt in der Hafenstadt Aqaba am Roten Meer, die in der Antike der wichtigste Handelshafen der Nabatäer war. Start der 13-teiligen Dokumentarserie.
26:27
Die Wunder vergangener Zivilisationen [2v13] Hatchepsut
Diesmal reisen Valérie Girié und ihr Team nach Ägypten, um mehr über die Herrscherin Hatschepsut zu erfahren. Sie liefern dem Zuschauer einmalige Bilder der Tempelanlagen von Karnak und Dair al-Bahri, die von einem Heißluftballon aus aufgenommen wurden. Beeindruckend sind auch die computergenerierten Rekonstruktionen von Wandgemälden. In ihrer Farbenpracht vermitteln sie einen realistischen Eindruck davon, wie Hatschepsut selbst ihren Grabtempel noch zu ihren Lebzeiten gesehen haben mag.
Die Gründung Karthagos im Jahre 814 v.Chr. war eines der wichtigsten Ereignisse der Geschichte. Es markiert den Beginn der karthagischen - oder auch punischen - Zivilisation. Doch wer waren die Karthager und wie lebten sie? In erster Linie waren sie grossartige Seeleute und geschickte Händler. So wurden die Karthager bald zu uneingeschränkten Herrschern des Mittelmeerraumes und sollten diese Monopolstellung auch für mehr als fünfhundert Jahre behalten.
Kappadokien. Diese Landschaft ist anders als jede andere auf der Welt. Und gleichermaßen außergewöhnlich ist das, was sich unter der Erde dieser Region befindet. Vor 4000 Jahren höhlte ein mysteriöses heidnisches Volk, die Hethiten, das weiche Vulkangestein Kappadokiens beinahe vollständig aus und schufen so eine komplexe unterirdische Welt. Nach fast achthundertjähriger Herrschaft verschwanden die Hethiten, ohne Hinweise, weshalb und in welche Richtung sie ihre kunstvoll erschaffene Heimat verließen. Doch wohin ging dieses Volk und wie sind die wenigen Spuren, die sie hinterlassen hatten, zu interpretieren. Kaum waren die Hethiten verschwunden, entbrannten zwischen Römern, Persern und Byzantinern erbitterte Territorialkämpfe um dieses Land und jedes dieser Völker trug wiederum zum Ausbau der unteririschen Welt bei.
29:20
Schaetze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Armee aus Ton und der Sommerpalast
Qin Shi Huangdi hatte das erste geeinte Chinesische Reich geschaffen. Doch die Angst vor dem Tod beherrschte den Kaiser. Da er sich ein Leben im Jenseits nur als Fortsetzung des irdischen Lebens vorstellen konnte, ließ er gleich nach der Thronbesteigung mit dem Bau seines Grabpalastes beginnen. Auf seine Armee konnte der Tyrann auch nach dem Tod nicht verzichten. 8.000 Soldaten und Pferde, in Lebensgröße aus Ton gefertigt, sind seit 1974 freigelegt worden. Schon das Wenige, das heute freigelegt ist, übertrifft an Größe und Ausstattung die bekannten Herrschergräber der Welt. Die tönernen Krieger sind heute neben der Verbotenen Stadt und der Großen Mauer Chinas größte Attraktion. Der Sommerpalast an den Westbergen bei Peking ist der einzige erhaltene kaiserliche Garten. In ihm ist der vollkommene Traum der chinesischen Gartenarchitektur verwirklicht.
Der heilige Schrein der Israeliten mit den Zehn Geboten zählt zu den letzten großen Geheimnissen der menschlichen Kultur. Seit der Eroberung Jerusalems durch die Babylonier im 6. Jahrhundert vor Christus ist der sagenumwobene Schatz verschwunden. NATIONAL GEOGRAPHIC reist um die Welt und begibt sich auf die die Jagd nach der Bundeslade.
Der römische Kaiser Nero gilt als Inbegriff des wahnsinnigen, grausamen Herrschers. Doch war er wirklich so, wie ihn uns römische Historiker geschildert haben? Zumindest der Mord an seiner Mutter und seiner Gattin sind glaubhaft bezeugt, während ihm der Brand von Rom eher nicht anzulasten ist. Auch liebte er Kunst und Musik und die Kultur der Griechen, denen er auf einer Reise die Freiheit wiederschenken wollte.
42:54
Mit flammendem Schwert - 1v2 - Kreuzritter vor Jerusalem
Teil 1 dieses durchinszenierten, ausschließlich an den Originalschauplätzen spielenden Dokudramas konzentriert sich auf den ersten großen Kreuzzug von 1095 bis 1099 n. Chr. Es beginnt damit, dass Papst Urban II. die Christenheit in einer flammenden Rede dazu aufruft, dem byzantinischen Kaiser Alexios, Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche, gegen die Seldschuken beizustehen. Das moslemische Reitervolk hatte gerade das Heilige Land erobert und wandte sich nun gegen Konstantinopel. Sofort wird der Kreuzzug geradezu ein europäisches Pop-Event, eine Massenbewegung mit ebenso gottesfürchtigen wie rücksichtslosen Anführern. In großen Nachinszenierungen vor der monumentalen Landschaft Kleinasiens zeigt der Film den 4.000 Kilometer langen Marsch des Kreuzfahrerheers unter ihrem Anführer, Gottfried von Bouillon.
Teil 2 des an den Originalschauplätzen spielenden Dokudramas konzentriert sich auf die Folgen der Eroberung Jerusalems durch die Kreuzritter und die Kämpfe um das Heilige Land im 12.Jahrhundert. Noch ist die islamische Welt nicht zum Gegenschlag bereit; die vier mächtigen Kreuzfahrerstaaten Edessa, Tripolis, Antiochia und das Königreich Jerusalem erstarken. Regelrechte Werbekampagnen der Kirche ziehen Zehntausende in die neuen Metropolen im Heiligen Land, monumentale Burgen wie der “Krak des Chevaliers” im heutigen Syrien entstehen. Doch bald ertönt der Schlachtruf “Jihad”: die Muslime demonstrieren Stärke, Edessa fällt, ein zweiter Kreuzzug misslingt. In großformatigen Inszenierungen zeigt der Film, wie es jetzt Saladin gelingt, die islamische Welt rund ums Heilige Land zu einen und 1187 Jerusalem zurückzuerobern. Mit dem 3. Kreuzzug und dem Auftreten von Richard Löwenherz folgt der blutige Höhepunkt im Ringen von Jerusalem und die Küstenstädte.
Der Film stellt in seinem ersten Teil das Kolosseum vor, das "achte Weltwunder, das Zentrum der Unterhaltung und der Gewalt in der Antike". Bei den Kämpfen auf Leben und Tod kamen insgesamt etwa 3oo.ooo Menschen um. Spannung, Nervenkitzel und Todesfurcht "jagten den Menschen wohlige Schauer über den Rücken". Die römischen Kaiser befriedigten die Sensationsgier der Massen. "Brot und Spiele" dienten als Mittel der Propaganda und der Politik.
Die dramatische Geschichte über das Bauwerk Kolosseum im Alten Rom. Um es zu errichten, benutzten die Römer bahnbrechende Technologie, die wir noch heute einsetzten, während das Geld für dieses monumentale Projekt ein Volk versklavte und einen Tempel zum Einsturz brachte. Die N24 Doku über die Männer, die es erschufen und diejenigen, die darin kämpften und starben.
Wer war Herodes? War er ein Jude? Gab es den Kindermord zu Bethlehem wirklich? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Dokumentation, die die neuesten archäologischen Entdeckungen und Forschungsergebnisse enthält. Eine spannende Spurensuche zu einer umstrittenen biblischen Gestalt.
Bahnbrechende Architektur, die zum Teil noch heute - nach vielen tausend Jahren - zu bewundern ist: Nicht zuletzt wegen seiner Ingenieurbaukunst gilt Aegypten als Wiege der Zivilisation. Die Dokumentation zeigt in fantastischen Bildern und Animationen die Djoser-Pyramide von Sakkara, Senusrets nubische Festungsanlagen, den Hatschepsut-Tempel in Deir el-Bahari, die Wuestenstadt Achet-Aton und Ramses\' Felsentempel
Für Goten wie Römer war die Herrschaft des "Barbarenkönigs" Theoderich ein Goldenes Zeitalter. In Ravenna, der Hauptstadt des Ostgotenreichs, ließ er prächtige Kirchen und ein einzigartiges Mausoleum bauen. In Kärnten ließ der Archäologe Glaser über hundert Gräber einer Ostgotensiedlung freilegen und machte sensationelle Funde: Skelette mit künstlich verformten Schädeln. Die Geschichte des Frankenreiches begann mit der Taufe des Königs Chlodwig. Sie verhalf dem Christentum in Europa zum Durchbruch. Die Franken verstanden sich als Erben des römischen Imperiums, sie schufen das größte und beständigste Reich, das aus der Völkerwanderungszeit hervorging.
Auf dem Höhepunkt der römischen Macht, im Jahre 9 nach Christus, hatte der Cheruskerfürst Arminius Roms Truppen besiegt. Kaiser Tiberius soll gerufen haben: "Varus, Varus, wo sind meine Legionen?" Generationen von Archäologen haben das Schlachtfeld vergeblich gesucht. Heute graben sie an der richtigen Stelle, haben sie die Beweisstücke in der Hand: Eine versilberte Gesichtsmaske, Dolche, Bleigeschosse, Münzen. Nicht, wie vermutet, im Teutoburger Wald, sondern in Kalkriese bei Osnabrück wurden die römischen Legionen vernichtet.
Die Völkerwanderung ist einer der legendärsten und faszinierendsten Stoffe in unserer Geschichte. Sie ist zu neuer Bedeutung gelangt, da moderne Historiker den Germanen einen entscheidenden Anteil an der Entstehung Europas beimessen. Es war wohl der Hunger, der die nomadischen Hunnen im Jahr 376 nach Christus aus den mongolischen Steppen vertrieb. 40 Jahre zog ihr Treck auf der Suche nach einer neuen Bleibe durch Europa: eine Irrfahrt durch die heutige Türkei und den Balkan. Vor ihnen flohen nicht nur die Westgoten, sondern auch die Vandalen. Erst die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern in Frankreich führte zum Rückzug der Hunnen.
Byzanz, Brücke zwischen Orient und Okzident, gilt als Inbegriff hoch entwickelter Zivilisation. Unermesslicher Reichtum und verschwenderischer Luxus, kirchliche und höfische Prachtentfaltung prägten das Bild vom Weltreich am Bosporus. Griechische Bildung, römische Staatskunst und christlicher Glaube verschmolzen zu einer faszinierenden, in den orthodoxen Ländern immer noch präsenten Kultur.
Im Jahr 113 vor Christus erreicht Rom die Nachricht, dass die Kimbern und Teutonen auf dem Weg gen Süden seien. Es war die erste große Völkerwanderung der Germanen - Hungermarsch, Abenteuer und Kriegszug in einem. Fast 20 Jahre lang zogen sie über 7.000 Kilometer durch Europa, ehe die Teutonen in Südfrankreich und die Kimbern in der Po-Ebene besiegt wurden.
Comments