43:52
Kollision im Nebel - das Ende der Andrea Doria
Als die "Andrea Doria" am Abend des 25. Juli 1956 den Hafen von New York ansteuert, ahnen weder Kapitän Piero Calamai und seine Crew noch die 1.134 Passagiere, dass sich eine Katastrophe anbahnt.
Die Existenz unseres Planeten Erde verdanken wir einem unendlichen Kreislauf aus Zerstoerung und Erneuerung. Schnell vergisst man, dass die Erde seit ihrer Entstehung vor 4,5 Milliarden Jahren von einer Serie globaler Katastrophen heimgesucht wurde – Katastrophen, die 99 Prozent aller Lebewesen die jemals existierten, ausgeloescht haben. Die Vergangenheit beweist: unser Planet ist in staendiger Gefahr – und es ist nicht die Frage, ob eine naechste Katastrophe bevorsteht, sondern wann sie eintreffen wird. Mit Hilfe spektakulaerer Computeranimation nimmt diese Reportage die Schluesselkatastrophen der vergangenen 75.000 Jahre unter die Lupe und zeigt, wie verwundbar unser Planet tatsaechlich ist?
45:00
NScience:Auf.den Spuren.von.Sibiriens.Armageddon
Auf den Spuren von Sibiriens Armageddon
Der ICE 884 Wilhelm Conrad Röntgen ist kurz vor 6 Uhr in München gestartet. Es ist der 3. Juni 1998. Sechs Kilometer vor Eschede geht plötzlich ein knirschender Ruck durch den Zug: Ein Radreifen bohrt sich durch den Boden des Abteils von Jörg Dittmann und zerreißt die Sitzlehne zwischen seiner Freundin und deren Kind. 10.59 Uhr. Der ICE 884 mit 300 Passagieren entgleist. Jörg Dittmann klammert sich an die Gepäckablage, Dittmanns Freundin kauert in Todesangst mit ihrem Kind auf dem Gang. Der ICE reißt die Escheder Brücke ein. Diese stürzt auf einen Teil des Zuges. Die hinteren Wagen schieben sich quer gegen die Barriere. Die Anwohnerin Heinke Freiling hört den Aufprall, läuft entsetzt auf den Bahndamm und trifft auf die ersten verwirrten Passagiere. Aus der Nachbarschaft kommt auch gleich Bundesbahner Rabsahl zur Hilfe. Beide kümmern sich sofort um die Verletzten, die teilweise noch in den Wagen eingeschlossen sind. Die Hilfsdienste aus der Umgebung treffen ein und finden ein Bild der Zerstörung vor. Wenige Stunden nach diesem schwersten Zugunfall der Bundesrepublik Deutschland wird bereits klar, dass wahrscheinlich ein Radreifen die Ursache dafür war. Die Deutsche Bahn zieht diesen Radreifentyp sofort aus dem Verkehr. Überlebende, Angehörige und Helfer sind noch Jahre später traumatisiert.
Am 21.07.1961 um 07:35 Uhr landete nach einem ballistischen Flug das amerikanische Raumschiff Liberty Bell 7 mit dem Astronauten Virgil Ivan „Gus“ Grissom 302 Meilen östlich von Florida im Atlantik. Als plötzlich die Ausstiegsluke aufgesprengt wurde. Der genaue Grund ist bis heute nicht bekannt. Die Raumkapsel lief voll Wasser und der Hubschrauber der die Kapsel bergen wollte musste sie vom Haken lassen. Erst im letzten Moment wurde Virgil Grissom gerettet. 38 Jahre später macht sich ein Bergungsteam auf die Suche nach der verschollenen Raumkapsel. Die Doku zeigt, wie die Such- und Bergungsaktion ablief.
Countdown zum Inferno
44:23
Protokoll einer Katastrophe - Das Inferno von Baikonur
Protokoll einer Katastrophe - Das Inferno von Baikonur
Am 30. Juni 1908 steht der Himmel über Sibirien in Flammen, als dieser Teil Russlands von einer gewaltigen Explosion erschüttert wird. Die daraus entstehende Druckwelle ist so riesig, dass auf einer Fläche so groß wie das Saarland rund 60 Millionen Bäume wie Streichhölzer umgeknickt werden. Die Ausschläge, die verschiedene Forschungsstationen auf ihren Seismographen registrieren, sind mit einem Erdbeben der Stufe 5 vergleichbar. Trotzdem gibt es bis heute, über 100 Jahre später, keine umfassende Erklärung für die Ursachen des rätselhaften Infernos. Handelte es sich beim so genannten „Tunguska-Ereignis" um eine Kometen-Explosion? Haben vulkanischen Gase aus dem Erdinneren die gigantische Erschütterung ausgelöst? Oder ist gar eine Art außerirdischer Invasion für die „sibirische Apokalypse" verantwortlich?
New.Orleans Nach.dem.Wirbelsturm
Vulkane.Die unberechenbare.Gefahr
45:00
Wettlauf.mit.dem.Tod E01.Entführt.in.Kambodscha
Man muss dem Tod ins Auge geblickt haben, um zu erkennen, wie wertvoll das Leben ist. Menschen, die dem Tod von der Schippe gesprungen sind, wissen: Diesen Moment werden sie nie vergessen. Und es sind eindringliche Geschichten – denn sie berühren die Urangst des Menschen: Die Furcht davor, den Kampf ums Überleben zu verlieren. Doch häufig ist die Grenze zwischen Leben und Tod fließend, oft entscheidet nur ein Geistesblitz, ein Zufall oder pures Glück.
Wettlauf.mit.dem.Tod -02- Absturz.in.Simbabwe
Wettlauf.mit dem Tod -03- Gefangen im Fels
Zwischen 1930 und 1940 wurde Amerika von einem gewaltigen Wetterphänomen heimgesucht, das später als der Black Blizzard bekannt wurde. Mit Hilfe von Experten wird in diesem Film die Entstehung der zerstörerischen Staubstürme nachgestellt und erklärt, weshalb der Mensch selbst für die Naturkatastrophen verantwortlich war. Auch die Folgen für die Umwelt und für die Gesundheit der Menschen werden anschaulich aufgezeigt. Berichtet wird dabei von einem Black Blizzard, der eine solche Kraft entwickelte, dass mit der statischen Elektrizität ganz New York hätte versorgt werden können.
Es ist eine Welt, in der die Regenwälder Südamerikas ebenso verschwunden sind wie die Eismassen der Arktis. Was heute wie Science-Fiction anmutet, könnte bald bittere Realität werden. Dieser Film zeigt, wie sich die Klimatischen Veränderungen schon heute bemerkbar machen und was uns in Zukunft mit jedem Grad Temperaturanstieg erwartet. Mittels moderner Computeranimationen werden die Auswirkungen auf globaler und regionaler Ebene dargestellt. Gedreht wurde auf allen Kontinenten. Zu Wort kommen neben weltweit führenden Experten auch Menschen, die von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Klimawandel berichten – von Fotografen, die die allmähliche Veränderung ganzer Landstriche dokumentiert haben, bis zu Inselbewohnern, deren Heimat bei einem Anstieg des Meeresspiegels in den Fluten versinken wird. Dabei erklären uns die Wissenschaftler nicht nur, wie dramatisch sich die Dinge noch weiter entwickeln werden, sondern auch, wie wir den schlimmsten vorhergesagten Fall vermeiden können.
Der.KollapsBluRayRip
Im Mai 2008 wütete der Zyklon Nargis über Stunden im Irrawaddy Delta Myanmars. Mehr als 140 000 Menschen starben. Die Regierung versuchte zu verhindern, dass über die am schlimmsten betroffenen Regionen berichtet wurde. Junge burmesische Filmemacher entschlossen sich, nicht einfach zuzusehen, sondern im Delta illegal zu filmen. Sieben Tage nach dem Sturm gelangten sie an Orte, in denen nichts mehr war wie zuvor. Sie trafen Menschen, denen der Sturm alles entrissen hatte. Mit ihren Kameras nahmen sie Bilder auf, die sie selbst zutiefst erschütterten. Während es erbarmungslos regnete, suchten Menschen im Schlick nach Nägeln, nach Resten von Holz, um sich einen Schutz zu bauen. Das Leben ging in fragil gewordenen Räumen weiter, es schien, als stünde die Zeit still. Wo fanden die Überlebenden Halt? Wie konnten sie die Nacht des Zyklons jemals vergessen? Wie hatten sie es geschafft zu überleben, ohne trinkbares Wasser und Hilfe von außen? Die Aufzeichnungen der jungen Filmemacher zeigen unwirklich anmutende Welten. Laut der buddhistischen Philosophie vom Leben nach dem Tod waren die während des Sturms Verstorbenen noch mit der Gegenwart verbunden. Von ihren Hinterbliebenen wurden sie nach einem Monat in einem kollektiven Ritual verabschiedet und frei gegeben für eine nächste Existenz. Auch das Filmteam verließ das Delta. Aus ihren Bildern entstand ein Film, der behutsam Fäden verwebt, den Menschen im Delta nahe kommt und von ihren Gefühlen, Gedanken und Hoffnungen erzählt.
Eine unglaubliche Überlebensgeschichte
Lawinenkatastrophe 1954 in Vorarlberg
DMAXWissen:Warum.ich als.Einziger.überlebte
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